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Auswege aus einem Dilemma

Auf kurzfristige Anforderungen reagieren oder sich proaktiv auf zukünftige Herausforderungen vorbereiten?  Ist das wirklich die Entscheidung? Der Verweis auf das gut laufende Geschäft und die vielen aktiven Projekte sind der häufigste Grund, warum Unternehmen nicht dazu kommen, sich mit einem Problem intensiver zu beschäftigen, das ihnen durchaus bewusst ist:

Mehr als 60 % der befragten Unternehmen erwarten einen Fachkräfteengpass, mehr als 22 % hohe Lohnkosten, hohe Fehlzeiten oder eine Überalterung ihrer Belegschaft aufgrund des Fachkräftemangels. Das zeigt eine Studie von INQA (S. 6).

Die Unternehmensvertreter kennen auch die Folgewirkungen der Schwierigkeiten bei der Gewinnung von Fachkräften genau. Nach einer interessanten Studie der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer (S. 19) werden durch die Engpässe bei der Fachkräfteversorgung spürbare Hemmungen der weiteren Unternehmensentwicklung erwartet: Eine erhöhte Belastung der vorhandenen Belegschaft, der Verlust der Flexibilität bei Marktveränderungen oder auch die Behinderung von Produktionsabläufen werden am häufigsten genannt. Weitere Folgewirkungen, die befürchtet werden, sind steigende Arbeitskosten, sinkende Qualität der Leistungen bis zum Verlust  von Kunden.

Aber ist die Entscheidung deshalb falsch, sich zunächst auf die aktuellen Anforderungen von Kunden zu konzentrieren und die Beschäftigung mit den zukünftigen Problemen erst einmal zurückzustellen?  Unserer Meinung nach ist das die falsche Frage. Sie unterstellt, dass es immer einen Gegensatz von langfristig orientierter Entwicklung der Personalressourcen und kurzfristiger Bewältigung von aktuellen Projekten geben würde. Wir empfehlen jedoch ein entschlossenes „sowohl als auch“. Zwei Vorgehensweisen ermöglichen dies:

  1. Mit der Methode des Projektlernens werden aktuelle Herausforderungen dazu genutzt, gezielt die Kompetenzen von Mitarbeiter/innen zu entwickeln, indem komplexe, reale Aufgaben bewältigt werden. Nutzen Sie Projekte um zu lernen und umzusetzen. Setzen Sie Veränderungen um, indem sie Mitarbeiter mit ambitionierten Projektaufgaben beauftragen und entwickeln sie die Fähigkeit der Mitarbeiter/innen dadurch weiter. Mit einer gezielten arbeitsintegrierten Entwicklung der Mitarbeiterpotenziale wird die Arbeit anspruchsvoller, das Unternehmen als Arbeitgeber attraktiver und sie bauen nebenbei in ihrem Unternehmen eine breitere Basis an Kompetenzträgern auf.

  2. Mit einer ganzheitlichen Analyse der Fachkräftesituation verschaffen Sie sich in wenigen Tagen einen umfassenden Überblick über Stand und Handlungsbedarf:
  • Verhindern Sie Engpässe durch eine schlanke Planung und gezielte Kompetenzentwicklung.
  • Binden Sie Ihre Top-Kräfte durch die Gestaltung guter Arbeitsbedingungen langfristig an Ihr Unternehmen.
  • Zeigen Sie wie attraktiv es ist, für Ihr Haus zu arbeiten, indem Sie Werte und Stärken wirksam kommunizieren.
  • Reduzieren Sie das Beschaffungsrisiko durch intelligente Rekrutierung, zielgerichtete Auswahl und gute Einarbeitung.

Fangen Sie sofort damit an. Eine proaktive, kleinschrittige Umsetzung lässt sich gut mit dem Tagesgeschäft abstimmen und vermeidet aber dennoch später meist plötzlich eintretende Engpässe. Sparen Sie sich die damit verbundenen hohen Kosten einer kurzfristigen Beschaffung.

Es gibt weitere Möglichkeiten, sprechen Sie uns an.

4 Herausforderungen der Fachkräftesicherung
4 Herausforderungen der Fachkräftesicherung (Unter Verwendung der Bilder von fotolia.com © Kurhan - © Robert Kneschke - © Andrey Kuzmin - © Picture-Factory)

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